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Wissenschaftlich Arbeiten mit Computer und Internet
- Internet

Uni Tuebingen

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Im Skript suchen



Internettechniken

Übungsaufgaben

"Jedes Kind, jeder Erwachsene muss, davon bin ich überzeugt, ein gleichsam journalistisches Bewusstsein entwickeln - und sich die Frage stellen, die früher Medienprofis vorbehalten waren: Was ist glaubwürdig, brisant und relevant? Was erscheint wirklich wichtig? Welchen Quellen kann man trauen? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollte längst zur Allgemeinbildung gehören."
Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen, Schwäbisches Tagblatt 26.5.12.




Suchmaschinen

Wikipedia

Das Internet besteht aus Millionen verbundener Computer, die über 1 Billion Webseiten aufzeigen.
2008 hatten schätzungsweise 1,7 Milliarden Menschen einen Zugang zum Internet. (Wikipedia Internet Datenaufkommen)
2011 wurden schätzungsweise 2 Zetabyte Daten erzeugt, das sind 200 Milliarden DVDs, alle 2 Jahre verdoppelt sich das Informationsvolumen (heise online 28.1.13).

Es gibt keine Übereinkunft über eine Struktur des Internets. Jeder kann, wenn er die technischen Möglichkeiten und politischen Freiheiten hat seine Webseiten weltweit ins Internet stellen. Die Internetseite bekommt eine eindeutige Adresse (URL), die von speziellen Namensservern in einen Zahlencode (IP-Adresse) mit Unterordnern übersetzt werden.
Niemand ist verpflichtet etwas über die Art und den Inhalt der Internetseite etwa an eine zentrale Stelle zu melden.

Wie aber wird meine Internetseite gefunden? Hier kommen die "Suchmaschinen" ins Spiel. Am Anfang des Internetzeitalters klappte das nicht so gut. Jeder will in der Suchliste ganz oben stehen und leider ließen sich die Suchmaschinen leicht überlisten. Wurden z.B. popululäre Suchbegriffe benutzt, erhielt man zuerst eine wilde Liste absurder pornographischer Seiten. Ein Versuch das in Griff zu bekommen waren Meta-Suchmaschinen, die mehrere Suchmaschinen gleichzeitig auswerteten. Viele Internetseiten hielten "Linksammlungen" vor und man konnte dadurch von einer Internetseite zur thematisch verwandten Seite surfen. Kategorien-Verzeichnisse versuchten eine Struktur in das Internet zu bekommen, indem themarisch verwandte Seiten aufgelistet werden.

Mit der Erfindung von Larry Page und Sergey Brin (Google) 1998 hat sich das geändert. Sie entwickelten einen sogenannten Such-Algorithmus und bauten ein riesiges System aus Serverfarmen rund um die Welt auf. Diese Server durchsuchen permanent das Internet notieren sich zu jeder Internetseite die möglichen Suchbegriffe (Indexierung). Dadurch kann später in Sekundenbruchteile diese Seite zu dem passenden Suchbegriff gefunden werden.

Für das Internet gibt es nichts Vergleichbares wie ein Telefonbuch oder Straßenverzeichnis für eine Millionenstadt. Eine gute Suchmaschine liefert einen guten Reiseführer, der die wichtigsten und interessantesten Plätze aufzeigt.

Entscheidend ist auch die Aufbereitung der Ergebnisliste der Suche. Es sollen ja die wichtigsten Seiten oben stehen

Sortierung der Ergebnisse (wikipedia)

Die gefundenen Seiten werden nach Relevanz (Suchmaschinenranking) sortiert. Jede Suchmaschine benutzt eigene, meistens geheim gehaltene Kriterien

  • Die grundlegende Bedeutung eines Dokuments (bei Google der PageRank-Wert).
  • Häufigkeit und Stellung der Suchbegriffe im jeweiligen gefundenen Dokument.
  • Einstufung und Anzahl der zitierten Dokumente.
  • Häufigkeit von Verweisen anderer Dokumente auf das im Suchergebnis enthaltene Dokument sowie in Verweisen enthaltener Text.
  • Einstufung der Qualität der verweisenden Dokumente (ein Link von einem „guten“ Dokument ist mehr wert als der Verweis von einem mittelmäßigen Dokument).
  • In einigen Suchmaschinen, angeblich bei Google, spielt auch das Benutzerprofil eine Rolle
  • Seiten von denen bekannt ist dass sie Schadsoftware enthalten werden nicht gezeigt

Manche Suchmaschinen sortieren Suchergebnisse nicht nur nach Relevanz für die Suchanfrage, sondern lassen gegen Bezahlung auch Einflussnahme auf ihre Ausgabe zu. In den letzten Jahren hat sich allerdings bei den großen Anbietern eine Trennung zwischen Suchergebnissen und als „bezahlte Treffer“ markierte eingeblendeter Werbung durchgesetzt welche auf die Suchanfrage zugeschnitten ist.


"Das dunkle Netz"

Übersichtsartikel Wikipedia
Zeitungsartikel, freitag 16.1.2010

Viele denken das Internet ist für alle im Prinzip zugänglich und die Suchmaschinen wie Google würden alles finden.
Das stimmt nicht. Es gibt Bereiche, die sind für Suchmaschinen nicht auffindbar.

Es haben sich die Begriffe das dunkle Netz, "Deep Web", "Hidden Web" oder "Invisible Web" dafür gebildet.
Schätzungen gehen davon aus, dass es das Vielfache des sichtbaren Netzes ausmacht.

Was ist das dunkle Netz?

  • Internetseiten, die von Suchmaschinen nicht indiziert werden.
    Mit der Anweisung <META NAME="ROBOTS" CONTENT="NOINDEX, NOFOLLOW"> im HTML der Internetseite wird die Suchmaschine angewiesen diese Seite nicht auszuwerten.
    Einige Suchmaschinen halten sich daran. Und es gibt noch andere Methoden Suchmaschinen auszuschließen.
  • Inhalte von Internetseiten, die nicht zugänglich sind.
    Seiten sind nur mit Passwort zugänglich. Interne Seiten von Firmen und Universitäten.
    Inhalte sind kommerzieller Natur und müssen bezahlt werden und werden erst nach Authorisierung zugänglich.
    Oft kommt der Inhalt einer Internetseite von einer Datenbank und wird erst im gleichen Augenblick zusammengesetzt, wenn die Seite aufgerufen wird.
    Der große Bereich der sozialen Netze wird von Suchmaschinen noch gar nicht berücksichtigt.
    Dabei gibt es immer mehr Fortschritte, z.B. kann jetzt Google sein eigenes soziales Netz Google+ absuchen.



Liste der Suchmaschinen

Google und Bing (Microsoft) beherrschen den Markt. Aber es lohnt sich die Alternativen anzuschauen.
Zu speziellen Themenbereichen gibt es Suchmaschinen

Liste der Suchmaschinen engl. Wikipedia

Beispiele allgemeine Suchmaschinen
Google
Bing - Produkt von Microsoft
Yahoo! Search - Arbeitet mit Bing Microsoft zusammen
qwant - Treffer werden in Themen aufgegliedert
Baidu - Marktführer China
Yandex - Marktführer Russland, gut für kyrillische Webseiten



Kategorien - Verzeichnisse

Anders als in einer Suchmaschine, wird in einem Kategorien-Verzeichnis die Seiten in Kategorien strukturiert. Dieses Vorgehen hat an Bedeutung verloren. Alle bekannten Suchmaschinen wurden eingestellt.

Open Directory Project - 17.3.2017 eingestellt!




Antwortdienst - Semantische Suche

Die Idee ist in eine Suchmaschine nicht nur Schlagworte einzugeben. In eine Maske wird eine Frage gestellt und erhält eine Antwort statt einer Liste von Internetseiten. Außer Wolfram Alpha funktionieren die Suchmaschinen nicht befriedigend.

Schlechtes Beispiel, geht nur mit yahoo Account
http://answers.yahoo.com/

Start
http://start.csail.mit.edu/

Wikianswers
http://answers.wikia.com/wiki/Wikianswers


Google kann das immer besser
Gebe zum Beispiel "Einwohner von Japan" oder "Wetter in Tübingen" oder "100 USD in Euro" ein
Google plant diesen Dienst weiter auszubauen
heise online, 15.3.12
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Direkte-Antworten-statt-Linklisten-1472647.html



Wolfram Alpha
http://www.wolframalpha.com/

Beitrag Patrick Holpp, 14.6.13
Handouts Patrick Holpp, 14.6.13

Wolfram Alpha basiert auf der Software Mathematica und es wird eine eigene Datenbank ausgewertet.

Es wird von Wolfram Research zur Verfügung gestellt. Es gibt einen frei verfügbaren und kostenpflichtigen Zugang.
http://products.wolframalpha.com/

Übersichtsartikel
http://www.heise.de/newsticker/Wolfram-Alpha-ist-online-Update--/meldung/137963
Wolfram Alpha in der Cloud
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wolfram-Alpha-soll-die-Cloud-erobern-1848247.html

seit Mai 2009 ist eine neue Suchmaschine im Netz, die Googel Konkurrenz machen möchte.
Es ist eine Frage und Antwort-Suchmaschine mit der Stärke auf mathematisch-technischen Fragen.

Apples Spracheingabe SIRI benutzt Wolfram Alpha

Beispiele für Wolfram alpha
http://www.wolframalpha.com/examples/

Teste mit folgender Eingabe:
"AAGCTAGCTAGC"
"scnn1a"
"myoglobin"
"Fritillaria meleagris"
"Luscinia svecica"
"H2SO4"
"distance Stuttgart Berlin"
"2 cups orange juice 1 slice of cheddar cheese"
"c_m___e_"
"sky chart" (IP des Rechners gibt den Standpunkt vor)
"waxwing" (Seidenschwanz, Stammbaum)
"13 14 18"
"integrate x^3 sin^2 x dx"



Aufgabe:

Gib folgende Fragen ein und vergleiche die Antworten der Suchmaschinen.

"weather in Tübingen"
"How old is Angela Merkel?"
"What is the answer to Life, the Universe, and Everything?"
"Which is larger, USA or China?"
"show me an image of the moon"
"Are you stupid?"



Visuelle Suchmaschinen

Eine andere Art das Suchergebnis darzustellen. 2007 gab es noch viele Versuche.
Leider konnten sich viele im Netz nicht halten.


Metasuchmaschinen

Vor Google stark eingesetzt. Metasuchmaschinen sind vor allem bei selten vorkommenden Suchbegriffen sinnvoll.

http://www.metager.de/

http://www.metager2.de/

Social search engines

Die Idee ist, dass die Internetbenutzer die Antworten bewerten. Leider haben sich viele Projekte zu Werbemaschinen entwickelt.

Das interessanteste Projekt ist im Moment YaCy. Hier ein Heise-Artikel 28.11.11.

YaCi
Die Suchmaschine kann mit http://search.yacy.net getestet werden. Das ist eine Peer-to Peer Suchmaschine. Also jeder sollte sich einen Peer auf seinen Rechner installieren.
Meiner Meinung nach sind die Suchergebnisse grandios schlecht.
Interessante Diskussion zu Haftung findet sich hier.

Wiki Answers Benutzer können die Suchergebnisse selbst beantworten, das geht in die nächste Auswertung ein.




Suchmaschinen für Privatsphäre

Die bekannten Suchmaschinen, Google, Bing oder Yahoo speichern die Suchanfragen um die Werbung besser plazieren zu können, das ist die Geschäftsidee.
Siehe aktueller Artikel in heise-online 15.3.12 Datenschützer fordert Gesetz gegen Nutzerprofile im Internet
Wer das nicht möchte sollte eine andere Suchmaschine wählen. Hier eine Auswahl.

https://www.ixquick.com/
Seit 2016 wird auf startpage umgeleitet.
"The world's most privat search engine"
Wikipedia

https://startpage.com/
Von der Firma Ixquick. Nutzt die Google Suchmaschine.


http://duckduckgo.com/
Sehr einfche Oberfläche ("no clutter", Ziel der Suchmaschine ist der Datenschutz der Nutzer.
Benutzt eigene Quellen und auch Yahoo! Search BOSS (also Mashup)
Anonyme Suche über TOR und DDG (siehe Wikipedia)
Spiegel Artikel 15.11.12




Desktop-Suchmaschinen

Zur Vollstädigkeit werden hier Desktop Suchmaschinen dargestellt.
Es geht darum die Inhalte auf dem eigenen Computer und dem Heimnetzwerk abzusuchen.

Apple Spotlight
Auf Apple Mac Rechnern gibt es einen hervorragenden Suchdienst
https://support.apple.com/de-de/HT204014

Windows Cortana
Suchdienst und vieles mehr in Windows 10 Rechnern
https://support.microsoft.com/de-de/help/17214/windows-10-what-is

Eine aktuelle Liste gibt es bei wikipedia




Google

Wikipedia zu Google

Im Internet sind Billiarden Webseiten zu finden. Vor Google war es sehr schwierig die "richtige" Webseite zu finden.
Die Suchmaschinen vor dem Auftauchen von Google wurden mit trivialen Webseiten oder Pornoseiten überflutet.
Der neue Suchalgorithmus von Google brachte eine Revolution im Internet.
In Deutschland wird Google von 9 von 10 Benutzern gewählt. In anderen Ländern ist der Anteil nicht ganz so gross und in China (Baidu) und Russland (Yandex) gibt es andere Marktführer.
Inzwischen arbeitet die Konkurrenz, vor allem Bing von Microsoft, mit ähnlicher Technik und ähnlichen Resultaten.

Warum ist Google so erfolgreich?

  • Einfache Suchmaske
  • PageRank
  • Schnell durch Indexierung und hoher Anzahl von Servern > 100.000
  • Trennung von Werbung und Information, Sponsered Links
  • Zusätzliche Dienste. Suche nach Bilder, Maps, Google Earth, Übersetzer...
  • Suche im eigenen sozialen Netzwerk Google+
Der Suchalgorithmus wird von Googel laufend optimiert. Siehe aktueller Artikel heise online 18.3.12. über überoptimierte Webseiten und 15.11.12



Einfache Benutzung von Google (verändert aus Wikipedia)Hilfe für die einfache Suche http://support.google.com/websearch/bin/answer.py?hl=de&hlrm=en&answer=134479&rd=1

Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.

Satz- und Sonderzeichen wie @#$%^&*()=+]\ werden ingnoriert. Es gibt Ausnahmen, z.B. C++ oder Google + oder bei Rechenvorgängen, siehe unten.

Wörter, die sehr häufig verwendet werden, wie "der", "die", "das", "ein", "eine", "einer", "für" usw. werden in der Regel ignoriert.

Die einfache Suche verwendet bei Eingaben standardmäßig den booleschen Operator „UND“ (Konjunktion: UND, wahlweise auch „+“) beim Eintrag mehrerer Begriffe.
Es wird dabei nach allen Dokumenten gesucht, in denen diese Begriffe vorkommen.
Gewichtet wird, neben dem Page Rank, meist danach, wo die Begriffe stehen – ob im Titel einer Seite, dem Dokumenten-Namen oder Verzeichnis, einer Überschrift etc.

Neben der booleschen Standardverknüpfung UND kann auch ein boolesches „ODER“ (Disjunktion OR, wahlweise auch „|“) verwendet werden.
Sollte in Großbuchstaben stehen.
Suchbeispiel: „Strand OR Beach“. Google berücksichtigt dabei alle Wörter, die innerhalb einer OR-Kette vorkommen. Hat man mehr als zwei Wörter zur Auswahl, verknüpft man diese also zu „Wort1 OR Wort2 OR Wort3 …“. Die Verknüpfung mit Klammern funktioniert bei Google nicht, z. B. „(auto fahren) OR (flugzeug fliegen)“.

Um die Suche weiter einzugrenzen, kann man nach exakten Phrasen suchen.
Die Suchbegriffe tauchen dann nicht wahllos im Dokument auf, sondern müssen in einer bestimmten Anordnung vorhanden sein.
Exakte Suchphrasen werden mit Anführungszeichen""“ kenntlich gemacht. Suchbeispiel: „„Bearbeiten von Google““. Es werden keine Dokumente gesucht, in denen irgendwo das Wort „Bearbeiten“ und irgendwo das Wort „Google“ steht, sondern nur solche, in denen die Wörter in dieser Reihenfolge vorkommen.
Wahlweise kann auch für ein Wort ein Platzhalter, kenntlich gemacht durch ein Sternchen*“, gesetzt werden.

Als weiteres Ausschlusskriterium kann ein Minuszeichen-“ Verwendung finden. Vor dem Minuszeichen muss ein Leerzeichen sein.
Suchbeispiel: „Jaguar -Autos“. Sucht nach einer Raubkatze und schließt aber Seiten aus, in denen der Name in Verbindung mit einer Automarke namens „Jaguar“ steht.

Die oft übliche Suche mit Wildcards ist bei Google indes nicht möglich. So wird bei der Suche nach „Googl*“ nicht nach den Begriffen „Googlin“ oder „Googler“ gesucht, sondern nur nach „Googl“. Die Suche erlaubt eine Abfrage mit bis zu 32 Suchbegriffen (auch als Phrase).

Google setzt automatisch Synonyme ein. So wird Kinderbetreuung gefunden, wenn nach "Kinder Betreung" gesucht wurde.
Soll das Wort tatsächlich so und nicht anders gesucht werden, dann in Anführungszeichen setzen.

Es muss nicht die korrekte Schreibweise eingegeben werden. Google korregiert falsche Schreibweise oder sucht ähnliche Begriffe.
Wer den exakten Begriff suchen will kann dies durch Setzen des Begriffs in Anführungszeichen verhindern.
Bei "Biollogie" in Anführungszeichen kommt zwar der Hinweis "Meinten Sie: Biologie ?" aber es wird tatsächlich nach diem falschen Wort gesucht.
Diese Korrektur kann auch ausgeschalten werden wenn in den Optionen (unten links) Wortwörtlich gewählt wird.
Wenn Google mit https://www.google.com/?tbs=li:1 aufgerufen wird , wird sofort eine wortwörtliche Suche gestartet.

Über die Erweiterte Suche können diese Sucheinstellungen auch in einer Eingabemaske durchgeführt werden.
Die Erweiterte suche wird über die Google Optionen erreicht. Im Moment ist dafü das Werkzeugsymbol oben rechts zu klicken.


Google - Options
Abb.: Google - Options.

Weitere Funktionen:

https://support.google.com/websearch/?hl=en#topic=3378866
Taschenrechner
Bei Eingabe einfacher mathematischer Schreibweisen wie z. B. „2+5(4/5)^8“ gibt Google standardmäßig keine Seiten aus, in denen diese Formulierung vorkommt, sondern gibt das Ergebnis der Rechnung (= 2.8388608) zurück.
Einheitenrechner
Man kann auch Einheiten Umrechnen lassen: z. B. „inch in cm“, oder „usd in euro
Rechtschreibprüfung
Google liefert bei falsch geschriebenen Wörtern einen Vorschlag zur richtigen Schreibweise („Meinten Sie …“). Die Empfehlung beruht auf einem phonetischen, vollautomatisierten Vergleich, was teilweise zu abwegigen Vorschlägen führen kann.
Webprotokoll
Wer ein Google Konto hat kann ein Webprotokoll aufrufen. Es werden die Suchanfragen der letzten Monate gezeigt



Erweiterte Benutzung

https://de.wikipedia.org/wiki/Google#Erweiterte_Suche

Es kann zusätzlich zu dieser einfachen Such-Syntax eine erweiterte Syntax in die Suchmaske eingegeben, bzw. größtenteils auch über die „erweiterte Suche“ zusammengeklickt werden. Folgende, teils undokumentierte Schlüsselbegriffe sind derzeit bekannt. Diese Schlüsselbegriffe werden durch einen Doppelpunkt:“ gekennzeichnet.

  • cache: – gibt nur die von Google gespeicherten Seiten aus. Ist vor allem praktisch, wenn bei Portalen die Inhalte oft wechseln. Der Link, den man bei Google findet, führt aktuell oftmals auf eine Seite, deren Inhalte sich inzwischen geändert haben oder gar gelöscht wurden. Die Inhalte sind aber über einen bestimmten Zeitraum noch bei Google gespeichert und können dort gelesen werden.
  • define: – Durchsucht Internet-Enzyklopädien wie Wikipedia und andere nach einer Definition des Suchbegriffes.
  • filetype: oder ext: – Sucht nach Dokumenten, mit bestimmten Dateiendungen. Beispiel: geschäftsbericht filetype:xls . Möglich sind grundsätzlich alle Dateiendungen. Google kann derzeit aber nur in folgende Formate „reinschauen“: PS, PDF, AI, DOC, PPT, XLS, SWF, sowie alle textbasierten Dateien wie RTF, TXT, ASP, PHP, CGI, HTML, LOG, INI, JS usw.
  • inanchor: – Sucht nach den Begriffen nur in Links. Oftmals führt ein Link mit einer bestimmten Bezeichnung präziser zu einem Ziel, als wenn die Bezeichnung irgendwo im Text vorkommt.
  • inurl: – gibt Seiten zurück, bei denen der Suchbegriff in der URL auftaucht. Beispiel: „Max Mustermann“ inurl:impressum
  • intitle: – Sucht nach Dokumenten, bei denen der oder die Suchbegriffe nur im Titel der Datei vorkommen. Beispiel: intitle:„Bearbeiten von Google“
  • intext: – Sucht nach Dokumenten, bei denen der oder die Suchbegriffe nur im Text der Datei vorkommen. Beispiel: intext:„Bearbeiten von Google“
  • link: – Gibt alle Seiten aus, die auf eine bestimmte Seite verlinken. Beispiel: link:wikipedia.org . Diese Ausgabe kann etwa wichtig sein, um den Page Rank zu optimieren oder verwandte Seiten zu finden.
  • site: – mit diesem Schlüsselbegriff lässt sich die Suche auf eine bestimmte Domain eingrenzen. Praktisch vor allem dann, wenn eine Homepage keine eigene Suchfunktion hat (z. B. Desoxyribonukleinsäure site:de.wikipedia.org) oder zur schnellen Suche innerhalb einer Top Level Domain (z. B. [52]).
  • related: – sucht nach ähnlichen Seiten (z. B. related:de.wikipedia.org)

Die angewendeten Suchformeln lassen sich auch in Form der URL, die Google bei einer Suche ausgibt, speichern bzw. wiederholen und verlinken. Weitere Funktionen bieten die zusätzlichen Google-Funktionen, siehe auch Google-Dienstleistungen

Suchen nach Bilder, Video, Karte, News, Einkaufen mit den Links auf der Google Einstiegsseite.

Von den Seiten in der Ergebnisliste kann eine Vorschau angezeigt werden.


Tipp:
Google führt den Nutzer automatisch auf die nationale Google-Suchmaschine.
Erst durch ein "https://www.google.com/ncr" wird auch die gewünschte Google Seite angezeigt.
"/ncr" steht für "no country redirect"
http://support.google.com/websearch/bin/answer.py?hl=en&answer=873



Interessante Google Projekte für Biologen

Google Schoolar

http://scholar.google.com/
Google Schoolar wertet Publikationen im Netz aus. Einfacher Export in ein Literaturverwaltungsprogramm (siehe EndNote)

Public Data

http://www.google.com/publicdata
Übersichtsartikel von Heise Online 13.12.11

Google Maps und Google Earth

http://maps.google.com/

http://www.google.com/earth/index.html

Konkurenzprodukte

Bing Maps
http://www.bing.com/maps/
Interessant sind Vogelperspektive - Wenn Frau Aigner das wüsste

HERE Maps
https://wego.here.com/

Apple Maps
Installiert in Apple Mac Rechnern und iPhones




Google als Datenkrake

Google ist in den letzten Jahren bei Datenschützern stark in die Kritik geraden. Zur Finanzierung von Google wird Werbung gezeigt. Damit die Werbung möglichst personenbezogen angeboten wird, sammelt Google Informationen über den Benutzer. Das wird über das Suchen gemacht, aber auch in den einzelnen Diensten. Im März 2012 legte Google eine neue Datenschutzerklärung vor, die stark kritisiert wurde.

heise online, 1.3.2012

Welche Daten Google sammelt läßt sich schwer ermitteln. Der folgende Artikel faßt dies zusammen.

Spiegel online 29.2.12

Einen Überblick welche Daten von einem gespeichert wurden läßt sich unter Google Dashboard (Anmeldung) finden. Dazu ist allerdings ein Google Account notwendig.

Interessant ist auch ein Blick in das Webprotokoll, in dem alle Suchanfrage der letzen Monate gespeichert werden.
Wer seine Suchanfragen nicht gespeichert werden möchte, kann alternative Suchmaschinen auf der Basis von Google verwenden (Suchmaschinen für die Privatsphäre)

Account Activity (Kontenaktivität) ein Dienst von Google, der über die Nutzung der Konten und Dienste (Ort und Zeit) Auskunft gibt.
Allerdings ist dafür ein Konto bei Google notwendig. Der Bericht kann auch als E-Mail zugeschickt werden.
Übersichtsartikel Heise-online 29.3.12 http://www.heise.de/newsticker/meldung/Account-Activity-Google-informiert-ueber-Dienste-Nutzung-1486202.html






Lexika

Die großen Lexikonverlage haben alle versucht ab 2000 ihr Lexikon online herauszubringen.
Einige sind gescheitert (Encarta von Microsoft) andere finden wenig Verbreitung.
Es gibt einige regionale Angebote und Spezialgebiete.

Liste Online Lexika


Wikipedia kostenlos


Meyers-Meyers_Lexikon_online kostenlos wurde am 23. März 2009 eingestellt. Die traditionsreichen Lexikon Verlage Brockhaus und Meyers wurden von der digitalen Welle überrollt. Sie bieten keinen online Zugang an. Bei Brockhaus gibt es mit Der Brockhaus multimedial einen Kostenpflichtige DVD Ausgabe bzw. eine Ausgabe für Mobil Telefon


Encyclopædia Britannica frei und kostenpflichtig



Lexika und Datenbanken Biologie

Eine Übersicht bietet die Universitätsbibliothek Tübingen
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/dbliste.php?bib_id=ubtue&colors=127&ocolors=40&lett=f&gebiete=5
  • Virtuelle Fachbibliothek Biologie
    http://www.vifabio.de/
    Die virtuelle Fachbibliothek Biologie ist ein Projekt der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit weiteren Bibliotheken und biologischen Organisationen. Das Portal bietet Ihnen einen schnellen Zugang zur Literatur und zu biologischer Fachinformation.
    Verlinkt mit Encyclopedia of Life (Infos)

  • Encyclopedia of Life EOL
    Infos Wikipedia
    Eine wissenschaftliche Spezies Datenbank mit Bildern und Videos. EOL ist ein Webportal und Projekt führender US-amerikanischer Forschungseinrichtungen, mit dem Ziel, für jede auf der Erde lebende Art einen Steckbrief mit Informationen und weiterführenden Links anzubieten.

  • Encyclopedia of Life Sciences
    Freier (winzig klein) und kostenpflichtiger Zugang zu wissenschaftlichen Übersichtsartikel. Verlag Wiley-Blackwell
    lahmer Server

  • fishbase
    "A Global Information System on Fishes"


  • Flora Europaea
    Pflanzenarten in Europa und Verbreitung
    Royal Botanic Garden Edinburgh

  • naturgucker
    Von Wissenschaftlern und Amateuren betriebene Datenbank. Sehr lebendig und informativ. Deutschland und Europa. Schwerpunkt Vögel.

  • http://www.birdnet.de/
    Plattform für Vogelbeobachtungen

  • http://www.stmug.bayern.de/service/lexikon/index.htm
    Umwelt-Lexikon

  • http://macaulaylibrary.org/
    Tierstimmendatenbank - Schwerpunkt Vögel
    Audio und Video
    Übersichtsartikel - Heise online 17.2.13




Online Wörterbücher - Online Übersetzer

Wörterbücher waren beim Schreiben der Arbeit immer unverzchtbar.
Jetzt gibt es online Alternativen.

Das Internet sorgt auch für das Übersetzen von Wörtern oder ganzen Sätzen in andere Sprachen.
Der Schwerpunkt ist auf kostenlosen Programmen.

Deutsch

  • Duden
    http://www.duden.de/
    kostenlose Suche nach dt. Wörtern
    Texte nach Rechschreibfehlern überprüfen lassen

  • DWDS
    http://www.dwds.de/
    Online Wörterbuch der deutschen Sprache
    Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Übersetzungen

Texte Übersetzen


  • Systran
    http://systran.heisoft.de/
    Nicht mehr kostenlos

  • wordlingo
    http://www.worldlingo.com/en/products_services/worldlingo_translator.html
    Mittlerweile mit fragwürdiger Bannerwerbung

Englische Texte, Rechtschreibung und Grammatik überprüfen

  • errnet
    https://www.errnet.net/
    Nicht kostenlos - Probemonat für 19 Euro reicht um die Doktor- oder Bachelorarbeit zu überprüfen,
    Online Platform. Texte werden als Word oder PDF-Dateien hochgeladen und überarbeitet.



Webseiten übersetzen




Aufgaben

  • Wer ist Friedrich Miescher?

  • Strukturformel von Ibuprofen?

  • Versuche herauszufinden "Warum sind die Pflanzen grün".

  • Rechne 24 inch in cm um.
    Rechne 24 mph in cm km/h.
    Rechne 24 gallons in l um.
    Rechne 24 Euro in dollar um.

  • Bilder von der Pflanze "Osterluzei"

  • Suche den Kurs "Wissenschaftlich Arbeiten mit Computer und Internet" im Internet" am ZMBP.
    Warum wird der Kurs nicht gefunden?
    -> Deep Web, "invisible Web"
    ->Schaue den Quellcode der Hauptseite an.

  • Suche nach deiner Homepage. Gibt es Unterschiede, ob die Seite an der Uni oder bei einem privaten Provider angesiedelt ist?








Literatur Suche



Bücher und Zeitschriften
Universitätsbibliothek (UB) Tübingen

Die Universitätsbibliothek bietet ein breites Angebot zur Literatursuche.
Die Möglichkeit die Literatur online zu finden und immer mehr auch online zu lesen haben sich in den letzten Jahren ausgeweitet.
Bücher und Zeitschriften in dem Bestand der Bibliothek zu finden. Immer mehr wird auch online als pdf-Datei oder als E-Book angeboten.

Viele Zeitschriften können online eingesehen werden. Darüber hinaus bietet die UB auch Zugang zu Datenbanken.

Hauptseite http://www.ub.uni-tuebingen.de/


BIBLIOTHEKSKATALOG

Die UB hat 2012 seinen Online Katalog umgestellt.
Es kann der Bestand der UB abgesucht werden. Zusätzlich kann das Ausleihen verwaltet werden.

Informationsseite zum Literatur suchen und ausleihen http://www.ub.uni-tuebingen.de/literatur-suchen-ausleihen.html
Oben Links auf BIBLIOTHEKSKATALOG klicken
Katalog der Universitätsbibliothek Tübingen (1961-heute)
bis 1.5.2012 kann auch im alten OPAC Katalog gesucht werden http://opac.ub.uni-tuebingen.de/

UB Tübingen - Bibliothekskatalog
Abb.: UB Tübingen - Bibliothekskatalog.

Als Mitglied der Universität Tübingen kann durch eine Anmeldung die Liste der ausgeliehenen Bücher eingesehen werden.
Es können auch Bestellungen erledigt werden.

Der Gesamtbestand kann berücksichtigt werden oder auch nur die Fachbereichsbibliothek Biologie.
Dazu links in der Spalte auf Fachbibliotheken.
Bestand der Lehrbuchsammlung Biologie (von 2009, sollte mal aktualisiert werden)
http://opac.ub.uni-tuebingen.de/lbs/biol/biol.html

Die gefundene Referenzen (Literaturzitate) können in ein Literaturverwaltungsprogramm übernommen werden, z.B. EndNote.

UB Tübingen - Export in ein Literaturverwaltungsprogramm.
Abb.: UB Tübingen - Export in ein Literaturverwaltungsprogramm.


Suchen im SWB
Südwestdeutscher Bibliotheksverbund SWB http://swb2.bsz-bw.de/DB=2.101/

Überregionale Kataloge werden über folgenden Link erreicht.
http://www.ub.uni-tuebingen.de/literatur-suchen-ausleihen/weitere-kataloge/ueberregionale-kataloge-portale.html

Hochschulschriftenserver
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/
Hier finden sich viele Dissertationen der Uni Tübingen und andere Schriften, die Online im Volltext als pdf-Datei zur Verfügung



Elektronische Zeitschriften Uni Tübingen

In den letzten Jahren hat sich die Hauptaktivität eines Studenten geändert.
Kein Mensch geht mehr in eine Bibliothek, sucht den gewünschten Artikel und kopiert den Artikel.
Statt dessen wird online nach dem Artikel gesucht und eventuell eine pdf-Datei des Artikels auf den eigenen Computer gespeichert.
Hilfreich sind dabei Literaturverwaltungsprogramme, die bei der Suche helfen sowie Literaturzitate und pdf-Dateien verwalten.
Wie das gemacht wird wird in dem Kurs EndNote gezeigt.

Informationen E-Journals Uni Tübingen

Die Uni Tübingen ist mit anderen Universitäten in einem Zeitschriftenverbund organisiert.
Viele Zeitschriften stehen als Volltext online zur Verfügung.
Achtung, das geht nur wenn der Computer sich im Universitätsnetzwerk sich befindet. Technisch gesprochen ist eine Uni Tübingen IP-Adresse (134.2.X.X) notwendig. Auch außerhalb der Uni Tübingen und mit einem Login-ID der Uni kann das erreicht werden. Dazu ist das Programm VPN Client notwendig. Informationen dazu gibt eine Seite des Rechenzentrums ZDV

http://www.zdv.uni-tuebingen.de/dienstleistungen/netzzugang/vpn.html

Warum stehen nicht alle Zeitschriften online zur Verfügung?
Die Online-Zeitschriften kosten der Uni sehr viel Geld. Daher wird die Uni nur die absolut notwendigen Zeitschriften freigeben.
Diskussion dazu siehe unter Open Access Journals.

Elektronische Zeitschriften Uni Tübingen

http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?bibid=UBTUE&colors=7&lang=de&notation=ALL

Elektronische Zeitschriften - Biologie
http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?bibid=UBTUE&colors=3&lang=de&notation=W


UB Tübingen - Zeitschriftenbibliothek

Abb.: UB Tübingen - Zeitschriftenbibliothek.
Die Farben zeigen an, ob die Zeitschrift mit Volltext zugänglich ist. Grün ist gut und rot ist schlecht..



Weitere Zeitschriften und E-Books

Die Uni wird den Zugan zu E-Books erweitern, denke ich mal. Hier eine Informationsseite
http://www.ub.uni-tuebingen.de/literatur-suchen-ausleihen/e-books.html

Informationen zu E-Books im Skript.

Datenbankinformationssystem (DBIS) Sammlung E-Books
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/dbliste.php?bib_id=ubtue&colors=63&ocolors=40&lett=c&collid=EB

Ausgewählte E-Book-Portale für die Uni Tübingen

springerlink

http://www.springerlink.com/

Zugang Uni Tübingen nur innerhalb des Uni Tübingen Netzwerkes (also VPN Client installieren)
Bücher und Zeitschriften des Springerverlages.

beck-online

http://beck-online.beck.de/

Rechtsvorschriften und Gesetze Online
Uni Tübingen UB Zugang innerhalb des Uni Tübingen Netzwerkes (also VPN Client installieren)
Beachte Umwelschutzgesetzgebung und Verordnungen

Weitere Links der Uni Tübingen zu E-Books
http://www.ub.uni-tuebingen.de/literatur-suchen-ausleihen/nuetzliche-links-fuer-elektronische-dokumente.html
Am interessantesten ist der KVK - Karlsruher Virtueller Katalog
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Elektronische Texte aktivieren!



Datenbanken

Das Datenbankinformationssystem (DBIS) stellt für die Uni Tübingen die zugänglichen Datenbanken zusammen.
Die Datenbanken sind entweder nur aus dem Netzwerk der Uni Tübingen zu erreichen oder frei zugänglich.
Außerhalb des Uni Netzwerkes kann mit VPN Client zugegriffen werden. Der mögliche Zugriff wird in der Liste gekennzeichnet.

http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/fachliste.php?bib_id=ubtue

UB Tübingen - Datenbankinformationssystem
Abb.: UB Tübingen - Datenbankinformationssystem.

- Datenbanken: Biologie

- Datenbanken: Medizin, Naturwissenschaften, Technik

Beispiele

  • Medline
  • Web of Science
  • Chemical Abstracts / SciFinder
  • Römpp Online




Rechtsvorschriften und Gesetze Online
Uni Tübingen UB Zugang innerhalb des Uni Tübingen Netzwerkes (also VPN Client installieren)
Beachte Umwelschutzgesetzgebung und Verordnungen

www.umwelt-online.de
Mit der Campuslizenz für www.umwelt-online.de können von jedem Arbeitsplatz der Universität auf aktuelle Vorschriften zum Bereich Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zugegriffen werden. Neu ist die Funktion des Rechtskatasters, mit der aus den zahlreichen Vorschriften des Programms die für die Universität Tübingen relevanten Vorschriften ausgewählt wurden.


Abb.: Umwelt-online - Vorschriften und Gesetze im Bereich Umwelt.




Open Access Journals

Abb.: Open Access logo, originally designed by Public Library of Science

Open Access (engl. freier, kostenloser Zugang) bezeichnet das Ziel, wissenschaftliche Literatur und Materialien im Internet frei (kostenlos und ohne Lizenzbeschränkungen) zugänglich zu machen. Unter diesem Stichwort hat sich inzwischen eine internationale Bewegung gebildet, die insbesondere mit der Budapest Open Access Initiative verbunden wird.

Wikipedia

Eine umfassende Information gibt es auf der Plattform http://www.open-access.net/

Das Author-Pays-Modell und andere Geschäftsmodelle Infos

Open Access Policy der Universität Tübingen
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2013/1/schwerpunkt/2.html
Open Access Publikationsfonds der Universität Tübingen
Aufbau eines Repository, grüner Weg.
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2013/1/schwerpunkt/3.html
Interview mit Prof. Forchhammer
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2013/1/schwerpunkt/4.html

Aktuelle Artikel

Helmholtz-Gemeinschaft verabschiedet Open-Access-Richtlinie, VBio News1.6.16
https://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=22158&backurl=https%3A//www.vbio.de/informationen/alle_news/index_ger.html

SLUB-Sprecher Jens Bemme: "n einigen Fächern wie zum Beispiel der Biologie ist die digitale Publikation aber bereits Standard", heise online 11.1.2016
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wissenschaft-Open-Acess-Publikationen-beliebt-aber-in-der-Kritik-3067867.html

Zu OpenAccess der Projektgruppe „Bildung und Forschung“ in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, die von Juli 2011 bis Juni 2012 getagt hat.
http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14983&backurl=http%3A//www.vbio.de/informationen/alle_news/index_html

Die US Universität Harvart fordert ihre Wissenschaftler auf nur noch Open-Access zu veröffentlichen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Harvard-soll-Open-Access-Leuchtturm-werden-1558477.html


Seit 2012 gibt es Widerstand gegen den einflußreichen Verlag Elsevier. Auf der Seite auf der Seite thecostofknowledge.com ("Cost of Knowledge") haben etwa 13000 Wissenschaftler aus allen Fachrichtungen zum Boykott gegen Elsevier aufgerufen.

Die TU München bestellt ab 2013 Elsevier Zeitschriften ab.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/tu-muenchen-mathematiker-beteiligen-sich-an-elsevier-boykott-a-832454.html

Ab 2014 sollen Forschungsergebnisse aus EU Forschungsprogrammen nur noch OpenAcces veröffentlicht werden
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/open-access-eu-will-forschungsergebnisse-fuer-jeden-zugaenglich-machen-a-844973.html

Der Einfluß von renomierten Zeitschriften ist in den letzten 10 Jahren zurückgegangen. Mit Hilfe von Suchmaschinen im Internet werden auch Artikel von weniger bekannten Zeitschriften gefunden.
George A. Lozano, Vincent Lariviere, Yves Gingras 2012. The weakening relationship between the Impact Factor and papers' citations in the digital age. arXiv preprint arXiv:1205.4328, 2012 - arxiv.org


Neuer Ansatz für Fachpublikationen, heise-online 21.1.13
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Open-Access-Neuer-Ansatz-fuer-Fachpublikationen-1788750.html



Der goldene Weg

  • Die Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt in einem elektronischen Medium, z. B. eine Open Access Zeitschrift.
  • Die Qualitätssicherung erfolgt wie in einer traditionellen Publikation durch Begutachtung.
  • Die Artikel sind frei zugänglich.
  • Manchmal werden Publikatinsgebühren verlangt.

Der grüne Weg

  • Viele Wissenschaftsverlage gestatten eine freie Publikation nach einer gewissen Zeit.



Open Acces Zeitschriften

Um eine OpenAccess Zeitschrift zu finden benutze das Directory of Open Access Journals

OpenAccess Zeitschriften in der Biologie

PLoS - Public Library of Science ist eine Reihe verschiedener Open Access Zeitschriften. Schwerpunkt ist Medizin und Life Science

BioMed Central - Ist auch eine Sammlung verschiedener Zeitschriften aus dem biologischen Bereich



www.nationallizenzen.de

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert sei 2004 Lizenzen für freien Zugang an Forschungseinrichtungen
www.nationallizenzen.de


Diskussion

Freier Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen gefordert ( Heise-online 12.1.11) http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freier-Zugang-zu-wissenschaftlichen-Veroeffentlichungen-gefordert-1168057.html


Predatory, open-access publishers

Im Open Access Bereich ist inzwischen ein grauer Markt entstanden vor dem auch gewarnt werden muss. Junge Wissenschaftler werden durch hohe Publikationskosten in unbedeutenden Zeitschriften übers Ohr gehauen, werden ungefragt in den wissenschaftlichen Beirat (Board) aufgenommen. Und es gibt Zeitschriften, die Plagiate nachdrucken. Nachzulesen in dem lesenswerten Blog von Jeffrey Beall.
http://metadata.posterous.com/
Jeffrey Beall hat eine Liste solcher Predatory, open-access publishers zusammengestellt:
http://metadata.posterous.com/83235355



Via Open Access verfügbare Forschungsliteratur finden



ORCID - Open Researcher and Contributor ID

ORCID
Wikipedia
Viele Autoren wissenschaftlicher Werke haben das Problem, dass ihr Name sehr häufig ist (Hans Maier) oder sich ändert (Heirat) und daher für viele Datenbanken nicht eindeutig. Siehe auch das Umlautproblem. In der ORCID werden die Namen von Autoren freiwillig erfasst. Die Autoren bekommen eine eindeutige ID ("author DOI"), die auf die Datensätze in den Literaturdatenbanken bezogen werden. ORCID wird von vielen bedeutenden Verlagen und Organisationen unterstützt




Web of Science

(http://isiknowledge.com/

Web of Science (Science Citation Index Expanded)

Inhalt:

Die Datenbank SCI Expanded / Web of Science dokumentiert, jeweils mit kurzen Zusammenfassungen, Veröffentlichungen aus allen Gebieten von Naturwissenschaft und Technik. Sie ist eine Erweiterung des Science Citation Index (über 2000 weitere Zeitschriften) mit Nachweisen der weltweiten naturwissenschaftlichen und technischen Literatur (u.a. Veröffentlichungen in mehr als 5.300 Fachzeitschriften, in einer Vielzahl von Bibliographien usw.). Neben den gängigen bibliographischen Angaben werden auch Hinweise auf die in einer Veröffentlichung zitierten Literaturstellen erfasst.

Zu den Sachgebieten, die durch die Datenbank abgedeckt werden, gehören u.a.:

Agrarwissenschaften und Nahrungsmitteltechnologie, Astronomie und Astrophysik, Biochemie, Biologie, Biowissenschaften, Chemie, Computertechnik und Kybernetik, Elektronik, Genetik, Geowissenschaften, Informationswissenschaften, Kernforschung, Mathematik, Medizin, Meteorologie, Mikrobiologie, Pharmakologie, Physik, Psychiatrie und Psychologie, Umweltforschung, Verhaltensforschung, Veterinärmedizin, Werkstoffkunde, Zoologie.

Zugriff:

1. In der Universitätsbibliothek an allen Arbeitsplatz-PCs sowie den öffentlichen Recherche-PC-Pools in Hauptgebäude, Ammerbau und in den Bereichsbibliotheken Naturwissenschaften und Chemie auf der Morgenstelle.

2. Mit Ihrem Arbeits-PC über das Universitäts-Netz.
Außerhalb des Uni Netzwerkes kann mit VPN Client zugegriffen werden.





Medline und PubMed

Wikipedia

engl Wikipedia

Pubmed Wikipedia

MEDLINE (Medical Literature Analysis and Retrieval System Online) ist eine öffentlich zugängliche Datenbank des US-amerikanischen National Center for Biotechnology Information (NCBI).

In ihr werden Nachweise der internationalen Fachliteratur aus allen Bereichen der Medizin, einschließlich Zahn- und Veterinärmedizin, Psychologie und des öffentlichen Gesundheitswesens aufgeführt. Grundlage dafür sind rund 16 Millionen Artikel aus etwa 4500 Zeitschriften.

Aktuell werden neben den bibliographischen Angaben zu einem Großteil der Artikel auch Zusammenfassungen (Abstracts) in englischer Sprache angeboten. Mittels PubMed können über das Internet Recherchen in MEDLINE angestellt werden.


PubMed ist eine englischsprachige textbasierte Datenbank mit medizinischen Artikeln bezogen auf Biotechnologie der nationalen medizinischen Bibliothek der USA (United States National Library of Medicine - Abk. NLM). Entwickelt wurde die Datenbank durch das nationale Zentrum für Biotechnologische Informationen (National Center for Biotechnology Information - Abk. NCBI). PubMed ist die kostenfreie Version der Datenbank MEDLINE.

Die Datenbank ist zu erreichen über NCBI-Entrez, dem zentralen Suchsystem für die wichtigsten medizinischen Datenbanken einschließlich PubMed, PubChem, Nukleotid- und Protein-Sequenzen, Protein-Strukturen, Komplexe Genome und andere.

PubMed selbst dokumentiert medizinische Artikel in Fachzeitschriften und ist mit Links auf Volltextzeitschriften ausgestattet. Es handelt sich um eine bibliografische Referenzdatenbank (Nachweis von Zeitschriftenartikeln: „Zitate“ – etwa 15 Millionen). Das Sachgebiet umfasst Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, öffentliches Gesundheitswesen, Psychologie, Biologie, Genetik, Biomedizin etc. Verzeichnet sind etwa 3.800 biomedizinische Zeitschriften ab 1966. Jährlich wächst PubMed um ca. 500.000 Dokumente. Die Verschlagwortung erfolgt nach MeSH (Medical Subject Headings).




Aufgabe: Führe eine Suche in Pubmed durch.
- jedes Feld: "Two-Component System" and plant and Arabidopsis
- Autor Harter K

Hinweise zu Autorensuche:

-Automatische Trunkierung des Suchbegriffs voreingestellt, d.h. bei der Eingabe von Schmidt H, wird automatisch auch nach Schmidt HJ, Schmidt HD etc. gesucht.

- Umlaute im Nachnamen sind nicht berücksichtigt, d.h. bei der Suche nach Müller, muss nach Muller OR Mueller gesucht werden.

- Immer mehrere Namensvarianten durchprobieren, vor allem bei zusammengesetzten Namen.



Medline / PubMed Tools

PubMed - MeSH (Medical Subject Headings) –Thesaurus
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=mesh
Schlagwortsuche in PubMed




Scopus

https://www.elsevier.com/solutions/scopus

"Scopus is the largest abstract and citation database of peer-reviewed literature: scientific journals, books and conference proceedings."
Product des Elsevier Verlags, Unabhängigkeit durch Beirat (Wikipedia170616)

Bedienerfreundliche Suche Autoren, Titel, Schagwörtern und Absract.
Export der Suchergebnisse nach EndNote, csv, Mendeley
h-index der Autoren
Abstracts werden in der Suche angezeigt ("show all abstracts")


GeneView
http://bc3.informatik.hu-berlin.de/
Suche nach keywords and identifiers für bestimmte biologische Begriffe - speziell Gene oder SNPs.
Das Ergebnis wird hervorgehoben.



GoPubMed
Ontology-based Literature search
http://www.gopubmed.org/



EBIMED
http://www.ebi.ac.uk/Rebholz-srv/ebimed/
Sucht nach Keywords in Medline und analisiert die Treffer.
Dazu werden weitere Datenbanken hinzugezogen - UniProt protein/gene, GO annotations, Druginformation und Taxonomy.
Darstellung in einer Tabelle.



Europe PubMed Central (Europe PMC)
früher "UK PubMed Central"
http://ukpmc.ac.uk/europepmc
geht auf PubMed zurück, eigene Oberfläche
korrekter Export der Umlaute der Namen in EndNote




Faculty of 1000 Biology

http://www.f1000biology.com/about/




Auswahl an wichtigen Artikeln.
2300 Forscher geben ihre Wahl ab und bewerten die Artikel.
Um über das eigene Fachgebiet hinauszuschauen.



Google Scholar

http://scholar.google.com/

Aufgabe: Gebe ein geeignetes Stichwort ein.




Neuerungen sind "Cited by" und dass Originalartikel gekennzeichnet werden (siehe Abbildung plantcell.org)

Cited by werden Artikel angezeigt, die diesen Artikel zitiert haben. Für Literaturrecherche ist dies sehr wertvoll!


Aufgabe: Bitte mit den gleichen Stichwörtern wie pubmed ausprobieren. Stärken und Schwächen?


Google Books

Sehr umstritten ist in urheberrechtlichen Sinn der Dienst Google Book Search. Google hat inzwischen Millionen Bücher gescannt und stellt den Inhalt Online.

http://books.google.com/




Andere nicht frei zugängliche Literaturdatenbankserver

Ovid - Max Planck Gesellschaft
http://ovid.gwdg.de/

"The Ovid Database Server offers a collection of reference databases available to users within the Max Planck Society. Scientific literature from all disciplines may be searched via the powerful but easy-to-use interface provided by Ovid Technologies."



JSTOR

http://www.jstor.org/

Wikipedia

Kostenpflichtiges Online-Archiv mit älteren Ausgaben ausgewählter Fachzeitschriften.
Zum Teil werden nach und nach Zeitschriften freigegeben.
siehe heise-online 17.1.12

Zugang über Uni Tübingen möglich (Informationen E-Journals Uni Tübingen)





Neue Formate für Online Journals

Videopublikationen

Journal of Visualized Experiments

Wissenschaftler stellen ihre Methoden als Video vor. Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Das Online Journal geht auf das Harvard Stem Cell Insitute in Boston zurück und ist seit 2007 online. Das Journal ist frei zugänglich und die Veröffentlichungen werden begutachtet.

Übersichtsartikel: Brembs, B 2009. Neulich an der Bench (92): Wissenschaftler als Videostars. Laborjournal 1-2, 62-63.





Bookmarks

Das Internet ist ein flüchtiges Medium. Darum besteht der verständliche Wunsch gefundene Schätze festzuhalten. Die einfachsten Technik ist das Setzen eines Bookmarks oder Favoriten.

Bookmarks

Das ist in den gängigsten Browsern (Internetprogramme) wie Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera, Safari ähnlich geregelt. Vor allem sollte man sich das Tastenkürzel Strg + D merken.

Internet Explorer - Menü Favorites : Add to Favorites oder Strg + D

Firefox - Menü Bookmarks : Bookmark this Page oder Strg + D

Opera - Menü Bookmark : Bookmark Page oder Strg D

Chrome - Menü Bookmarks : Bookmark This Page oder Strg + D

Tipp:
Alle Tastenkürzel des Internet Explorers gibt es, wenn in Windows Start : Ausführen folgendes eingetippt wird
mk:@MSITStore:C:\WINDOWS\Help\iexplore.chm::/keybrd.htm


Mit der Zeit wird der Bookmarks/Favoriten Ordner zu einem wervollen Hilfsmittel, das gesichert werden sollte.

Internet Explorer auf Windows XP
C:\Documents and Settings\benutzername\Favorites

Mozilla siehe Anleitung




Historie

Wurde die Seite nicht als Bookmark abgelegt, kann die Internetseite vielleicht in der History wiedergefunden werden.

In allen Browsern ist dafür die Tastenkürzel Strg + H reserviert.


Kopien von Internetseiten

Nun verschwinden Internetseiten wieder.
Manchmal hilft die Seite in Google im Cache zu suchen. Die Seite wird mit geeigneten Stichwörtern in Google gesucht. Den Link Cached anklicken.

Mit Glück finden sich die Seiten im Internet Archive.

Manchmal möchte man die Seite in Ruhe Offline lesen. Dann besteht der Wunsch die Seite zu kopieren. Es ist auch nützlich sich von seinen eigenen Internetseiten eine Kopie anzufertigen.

Auch hier helfen die Browser weiter. Dabei wird die Seite angesteuert und mit mit Datei : Speichern als abgespeichert. Meist werden Text- und HTML-Formate angeboten. Natürlich muss auch das Copyright der Seiten eingehalten werden. Siehe dazu die Seite Urheberrecht.
Achtung, bei einigen html-Formaten und bei den Text-Formaten fehlen die Bilder!
Das liegt daran, das im Internet die Bilder nicht auf der Seite eingebettet sind (wie in einer Worddatei), sondern grundsätzlich in einem seperaten Ordner auf dem Webserver abgelegt werden. Die Bilder sind nur verlinkt.


Kopieren von allen Internetseiten auf einem Server

Wenn von eigenen Seiten ein Backup angelegt werden soll, so wird das meistens mit Hilfe eines FTP-Programms erledigt. Manchmal geht das nicht oder die Seiten sind auf einem Content Management System (Typo3, WordPress,...). Wie kann ich meine Internetseiten sichern? Bei kopieren fremder Seiten ist auch wieder das Urheberrecht einzuhalten.

Das älteste Programm zum Kopieren von Webseiten ist

wget läuft auf Linux, es gibt auch Versionen für Windows und Mac OS X.

Zunächst ist wget ein sogenanntes Konsolenprogramm. Um z.B. die ganze Internetseite herunterzuladen wird einfach

wget -r -l 0 http://www.example.com/

eingegeben. Der Schalter -r bedeutet rekursiv, also auch alle Seiten unterhalb dieser Seite sollen gesichert werden.

Wenn differenziert heruntergeladen werden soll, wird das kompliziert. Z.B.

wget --mirror -p --html-extension --convert-links www.example.com

das bedeutet:

  • -p kopiere alle Bilder
  • --mirror spiegeln
  • --html-extension speichere HTMLDateien mit .html Erweiterung
  • --convert-links make links in downloaded HTML point to local files.



Es gibt auch wget mit grafischer Oberfläche. Z.B. GWget für Linux/Gnome, Kget für Linux/KDE, VisualWget für Windows.

Ein kostenloses Programm für Windows und Linux ist



andere aber kostenpflichtige Programme sind



Eine super Idee ist es diese Programme in die Browser zu integrieren. In Firefox werden solche Programme in sogennaten Add-ons oder Erweiterungen intergriert.

Das Angebot an Add-ons entwickelt sich rasent schnell weiter. Im Moment gibt es Add-ons zum Kopieren von Internetseiten

Kopieren als pdf-Dateien

Der Adobe Acrobat bietet die Möglichkeit die Internetseiten als pdf-Dateien herunterzuladen.

  • Adobe Acrobat öffnen (Version 9)
  • Menü Advanced : Web Capture...

Mit Settings kann das Herunterladen eingestellt werden. Hier können auch zusammenhängende Internetseiten in eine pdf-Datei heruntergeladen werden.

Beispiel die Kurs-Internetseite als pdf-Datei ca 18 MB (Stand 27.10.10)



Einzelne Internetseite können auch mit in einem frei erhältlichen pdf-Programm in eine pdf-Datei "gedruckt" werden (FreePdf, PDFconverter)





Dieter Steinmetz, Universität Tübingen, ZMBP - Kursübersicht - Im Skript suchen