ZMBP

Wissenschaftlich Arbeiten mit Computer und Internet
- Internet

Uni Tuebingen

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Web 2.0 für Wissenschaftler und Lehrende

Was ist Web 2.0?

Web 2.0 wird eine neue Generation von Anwendungen im Internet genannt (Wikipedia). Der Begriff ist seit 2006 populär und wird von vielen neuen Techniken im Internet begründet. Ajax als Übertragungsprotokoll, Adobe Flash sind dazu Beispiele. Das "alte" Internet Web 1.0 ist eine Einbahnstrasse: jemand stellt Informationen in das Internet und die Benutzer lesen diese Informationen.

Das Hauptkennzeichen von Web 2.0 ist, dass die Benutzer zu Autoren werden und ihr Wissen mitteilen können und am Internet direkt beteiligt sind. Soziale Netzwerke bilden den Rahmen für die Verteilung der Inhalte. Bekannteste Beispiele sind Wikipedia, StudiVZ, Flickr, Twitter. Darüber hinaus kann der Benutzer im Internet echte Anwendungen laufen lassen. Im Office Teil des Kurses werden Beispiele für solche Anwendungen in der Praxis vorgestellt - Online Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Ein Beispiel in der Biologie ist der Bioinformatics Toolkit Server des MPI Entwicklungsbiologie Tübingen.

Die Anwendungsmöglichkeiten entwickeln sich rasant und für die Lehre stellt die Uni Tübingen Lernplattformen wie ILIAS und moodle zur Verfügung.

In einer Studie von 2008 geben 98% der Studenten an lehrveranstaltungsbegleitende digitale Materialien zu nutzen und 22 % nutzen jetzt schon interaktive Lehrangebote.
Studie: Studieren im Web 2.0 (Meldung 21.11.08)



Plattformen an der Universität Tübingen

Die Organisation der Computer und Netzwerke an der Universität Tübingen wird von dem "Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen" - ZDV entwickelt und aufrecht erhalten.

Webseite

Das ZDV bietet eine Fülle von Diensten an.

E-Mail, Drucker, Computerpool, WLAN, Zugang Internet...Dienstleistungen

Das Hauptgebäude befindet sich in der Wächterstrasse 76 Standort. Öffnungszeiten beachten.

In diesem Gebäude bietet das ZDV auch viele Kurse im Bereich Computer an. Kurse.



Das ZDV erweiter ständig ihr Angebot und passt es den Bedürfnissen der Universität an. Auch stinknormale Webseiten haben sich inzwischen zu Web 2.0 Portalen gewandelt.

Webmail

https://webmail.uni-tuebingen.de/

Zugang zu E-Mails über Browser Programme. Installation eines E-Mail Programms ist nicht mehr notwendig. Es steht inzwischen auch ein genügend grosser Speicherplatz zur Verfügung.

Stand Okt. 2009
Jedem Benutzer steht für seinen persönlichen Mail-Account 1 GB Speicherplatz auf den Mailservern zur Verfügung, bei Bedarf kann dieses Limit auch erhöht werden. Die maximale Mailgröße (incl. Anhänge) ist auf 40MB beschränkt, bei Versand oder Abruf per Webmailer auf 20MB.

Wenn nur auf einem Computer gearbeitet wird ist Mozilla Thunderbird mit einem IMAP Konto zu empfehlen.



Webseite der Universität Tübingen

http://www.uni-tuebingen.de/

Die Webseite der Uni ist seit Mai 2009 auf einem "Content Management System" implementiert.

Es gibt verschiedene Rollen: Administratoren und Redakteure. Redakteure können für ihren Bereich die Webseiten eingeben.

Als Programm wird das OpenSource Programm TYPO3 benutzt.


Elektronisches Personenverzeichnis (EPV)

https://epv-welt.uni-tuebingen.de/RestrictedPages/StartSearch.aspx

Das EPV der Universität Tübingen hat aus Gründen des Datenschutzes einen freien Teil und einen Teil der nur über das Login geöffnet wird. Die Daten stehen im offenen Teil nur zur Verfügung, wenn die Mitglieder der Universität ihren Datensatz aktiv zur Verfügung stellen. Diese Freigabe erfolgt im Datensatzspiegel.

https://datenspiegel.uni-tuebingen.de/

Da die wenigsten Mitglieder bisher daran gedacht haben ihren Datensatz öffentlich zu machen, ist die EPV nur nach Anmeldung zu gebrauchen.

Passwortänderung

Die Universität Tübingen verfolgt die richtige Politik alle Dienste der Universität mit einem Benutzernamen und Kennwort zugänglich zu machen.

Dienste die mit dem Login-ID erreichbar sind:

  • E-Mail, Webmail
  • Drucken
  • Benutzung Computer Pool
  • WLAN (Verzeichnis der WLAN zugänglichen Stellen)
    VPN Client externer Zugang zu Uni Tübingen Netzwerk
  • EPV
  • Lernplattformen (ILIAS und moodle)

Jedes Mitglied der Universität Tübingen erhält einen Login-ID und ein Anfangspasswort.

Das Kennwort kann zentral auf einem Portal geändert werden.

https://passwort.uni-tuebingen.de/OpenPages/Main.aspx




E-Learning

An der Uni Tübingen steht ein umfangreiches Angebot zu E-Learning zur Verfügung.

http://www.elp.uni-tuebingen.de/

Lernplattformen der Universität Tübingen

ILIAS - siehe unten

moodle - siehe unten

Basic Support for Cooperative Work (BSCW)
BSCW bietet vielfältige Möglichkeiten Informationen (Dokumente, Bilder, Nachrichten) innerhalb von Arbeitsgruppen auszutauschen und zu verwalten.

Elektronische Semesterapparate (ESEM)
wird nur in den Geisteswissenschaften benutzt.
Kann durch ILIAS und moodle ersetzt werden?



Campus ist das Portal von Studium und Lehre

https://campus.verwaltung.uni-tuebingen.de/

Vorlesungsverzeichnis Kurs und Personen suche

Kursbelegung für Studenten

Dozenten geben dort selbst ihre Kurse ein.



Lernplattformen (OpenSource)

ILIAS

Bisher musste sich jeder Student die pdf-Dateien zur Vorlesung auf den einzelnen Webservern der Institutsseiten zusammensuchen.

Das war mühsam und außerdem ist das urheberrechtlich fragwürdig.

Daher ist es eine gute Idee einen zentrale Anlaufstelle für alle Kurse an der Fakultät Biologie aufzubauen.

ILIAS ist OpenSource Software (GNU Public License) und daher kostenlos . Es wurde an der Universität Köln entwickelt. Es ist an deutschen Universitäten weit verbreitet.

Die Fakultät Biologie unterstütz die E-Learning Plattform ILIAS. Die Dozenten richten die Kurse ein. Studenten können die Kurse belegen. Es gibt frei belgbare Kurse oder Kurse mit Passwort, die der Dozent vergibt.

Anmeldung ILIAS

Die Anmeldung erfolgt mit dem Uni Tübingen Login-ID (Shibboleth)

Struktur wie Vorlesungsverzeichnis

Die Uni Tübingen plant in 2-3 Jahren Campus und ILIAS in einem System zusammenzuführen.

Was kann damit durchgeführt werden?
  • Datei downloads - Textdateien, Bilder, Medien (Vorlesungsskripte, Handouts)

  • Datei uploads (Studenten laden ihre Übungsaufgaben hoch, Praktikumsprotokolle etc.)

  • Kommunikation -
    • E-Mails an alle Studenten einer Vorlesung
    • Forum
    • Chat

  • Lernmodule erstellen (als HTML Seiten oder in ILIAS Format)

  • Online Prüfungen

  • Umfragen (Evaluation des Kurses)

  • Wikipediaseiten erstellen (sinnvoll für Projektarbeit)

  • Terminkalender



moodle

Wie ILIAS ist moodle eine Lernplattform und enthält die gleiche Funktionalität. Die Software ist auch freie Open Source Software. Die Lernplattform wird weltweit vor allem an Schulen eingesetzt. Es gibt viele frei erhältliche Lernmodule. moodle wird auch an Baden-Württenbergische Schulen eingesetzt.

moodle hat den Ruf pädagogisch durchdachter zu sein, während ILIAS eine höhere Funktionalität besitzt.

An der Universität Tübingen steht moodle im Rahmen de E-Learning Portals zur Verfügung. Die Plattform hat allerdings weniger Verbreitung als ILIAS (siehe Amerikanistik).

Anmeldeseite

Die Anmeldung erfolgt mit dem Uni Tübingen Login-ID.



Vorlesungen Online

Multimediaserver der Uni Tübingen
Es werden dokumentarische Aufzeichnungen von Vorlesungsreihen, Kolloquien und Informationsveranstaltungen der Universität Tübingen sowie Lehrfilme zur Vorbereitung, Wiederholung, Nachbereitung oder Ergänzung des Studiums bereitgestellt.
http://timms.uni-tuebingen.de/



Vorlesungen auf itunes
Heise-Online 19.1.12
Apps für iPhoen und iPad
Zugang auch über Apple Mac Computer und PC mit iTunes
http://www.apple.com/itunes/





Wissenschaftsportale

Allgemein zu Wissenschaften und zu den verschiedensten Bereichen der Biologie gibt es Portale im Internet.

  • News
  • Suchfunktion
  • RSS Feed
  • News Letter, Mailinglisten



Allgemein

Bild der Wissenschaften
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/home.html
News, RSS Feed, News Letters

Spektrum der Wissenschaften
http://www.wissenschaft-online.de

Scientific America
sciam.com

e! Science News
http://esciencenews.com/

Informationsdienst Wissenschaft
http://www.idw-online.de

AlphaGalileo
http://www.alphagalileo.org/index.cfm?fuseaction=home
Wissenschaftsagentur

Science
http://www.sciencemag.org/

PubMed - NCBI (siehe oben)
www.pubmed.gov
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez/

PhysOrg - auch mit Biology
http://www.physorg.com/

ScienceDaily
ScienceDaily.com

Wissensmagazin Springer Verlag
http://www.scinexx.de/

Plos - Open Access Journal
http://biology.plosjournals.org




Biologie

Bionity Suchmaschine Biotechnologie
http://www.bionity.com/

DRZE, Deutsches Referenzzentrum fuer Ethik in den Biowissenschaften
http://www.drze.de/

BioMed Central Portal
http://www.biomedcentral.com/

BioSpace
http://www.biospace.com/

Deutschsprachiges Bioportal - GNU Lizenz
http://www.biologie.de

NatureServe
http://natureserve.org/
Datenbank für USA und Canada
"scientific basis for conservation action"



Offene Naturführer
http://offene-naturfuehrer.de/web/Hauptseite

Ausführliche Beschreibung und Bewertung von Kerstin Saalmüller



Biodiversitätslinks - Offene Naturführer
http://offene-naturfuehrer.de/web/Biodiversit%C3%A4tslinks




Ornithologie

http://www.dda-web.de/
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA)
Vogelmonitoring in Deutschland
http://www.ornitho.de
ornitho.de Datenbank des DDA für aktuelle Vogelbeobachtungen
Übersichtsartikel
http://www.dda-web.de/downloads/texts/publications/falke/ornitho_de_falke_april10.pdf

Naturgucker Datenbank für aktuelle Naturbeobachtungen
siehe unten

Birdnet
http://www.birdnet-cms.de
Die Anlaufstelle für Vogelbeobachtungen für Ornithologen in Deutschland


BirdLife International
http://www.birdlife.org
Internationale Vogeschutz-Verbund, Partner in Deutschland ist der NABU-Naturschutz Bund.
Achtung unter "Data Zone" verbirgt sich eine umfassende Datenbank für die Vogelweld weltweit.

Avibase
http://avibase.bsc-eoc.org/
Datenbank Vogelbestand weltweit
enthält unter anderem auch die BirdLife Daten

xeno-canto
http://www.xeno-canto.org/
Vogelstimmen weltweit

Vogelstimmen.de
http://vogelstimmen.de
Vogelstimmen Schwerpunkt Europa
lästige Werbung









Videos von Experimenten

Journal of Visualized Experiments
http://www.jove.com/



Filme und Videos in der Biologie

http://multimedia.mcb.harvard.edu/




Biologie - umfassend

Wikipedia Projekt
http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Biologie

BiologieBrowser
http://www.biologybrowser.org/



Vbio - Berufsverband Biologen
http://www.vbio.de/

VBio ist die Standesvertretung der Biologen
Nach Bundesländer organisiert.
Veranstaltungen und Termine
Aktuelles aus der Wissenschaft und Wissenschaftsorganisation
Vortrag Alicia Engelbrecht und Nadine Silber 21.12.13




Datenbanken

Geodatenportal des Johann Heinrich von Thünen-Institutes, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei
https://gdi.vti.bund.de/geonetwork/srv/de/main.home
Übersichtsartikel vdbio 9.5.12



GENEVESTIGATOR

https://www.genevestigator.com/gv/biomed.jsp
Datenbank zur Auswertung von Micro-Array-Daten
36.000 angemeldete Forscher nach eigener Auskunft.
Biomedizinischer Teil und Teil zur Pflanzenforschung
Freier Zugang und nach Registrierung mit einer Uni-E-mail-Adresse (Lizenz Basic)
Zusätzlich kostenpflichtiger Advance bereich mit zusätzlichen Werkzeugen


Rote Liste Arten
http://www.iucnredlist.org/


Zootaxa Systematik Journal
http://www.mapress.com/zootaxa/



Umfassende Datenbanken

EOL - Encyclopedia of Life
http://eol.org/
Es werden Daten aus verschiedenen Datenbanken aufbereitet (Catalogue of Life, Fishbase, AmphibiaWeb u.a.)
Die Artikel dienen sowohl der Öffentlichkeit, wie vor allem der Wissenschaft.



Datenbanken zu speziellen Organismengruppen (Beitrag von Peter Pogoda 7.6.13)

Säugetiere
http://vertebrates.si.edu/mammals/mammals_databases.html
Vögel
http://avibase.bsc-eoc.org
http://www.birdlife.org/datazone/home
http://ibc.lynxeds.com/
http://www.ornitho.de/index.php?m_id=1&langu=de

Reptilien
http://www.reptile-database.org/
Amphibien
http://amphibiaweb.org/
"Fische"
http://www.fishbase.org
http://www.fishdb.co.uk/
http://www.fishwise.co.za/
Invertebraten
http://davesgarden.com/guides/
(Insekten)
http://www.mollbase.org/
(Mollusken)
Einzeller/sonstiges
http://www.cabri.org/htdig/index.html
http://www.wfcc.info/wdcmdb/
http://mammalparasites.org/
Pilze

Pflanzen
http://plants.usda.gov (USA)
http://davesgarden.com/guides/

Eigene Beobachungen festhalten (Beitrag von Peter Pogoda 7.6.13)
http://www.naturgucker.de
Aktuelle Naturbeobachtungen werden in eine Karte eingetragen.
Weltweit.
Sehr lebendige Beteiligung.
Schwerpunkt Vögel und Deutschland
http://www.inaturalist.org/





E-Science

e-Science ist ein neuer Begriff der Aktivitäten umfasst wissenschaftliches Arbeiten mit elektronischen Medien auf eine neue Basis zu bringen. Kleine Zusammenfassung in Wikipedia.

Im engeren Sinn wird darunter die Verteilung der Rechenkapazitäten in rechenintensivern Forschungsobjekten, Vernetzung der Forschungsaktivitäten, Publizieren als OpenAccess und E-Learning verstanden.

Das Projekt eSciDoc der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und des Fachinformationszentrum FIZ Karlsruhe ist beispielhaft.

Das ganze ist noch sehr vage und auf einzelne Forschungsbereiche begrenzt.

Bekannte Anwendungen, die jetzt schon erfolgreich sind , werden im folgenden behandelt. Die Liste wird bestimmt in Zukunft erweitert.



Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia

Molekularbiologen schreiben für Wikipedia
Bericht

"...Wie der Wissenschaftsdienst Nature berichtet, verlangt die Fachzeitschrift RNA Biology nun von seinen Autoren auch eine wikipedia-geeignete Kurzfassung der Forschungsergebnisse, die anschließend in die Wikipedia übertragen werden..."



Blogs

Ein Blog erstellen. Z. B. mit Google Blog

http://www.blogger.com/home

so sieht ein Beispiel Blog aus
http://dietersteinmetz.blogspot.com/

Blogs suchen
http://www.google.de/blogsearch

Eine Blog-Plattform Wissenschaft - Biologie

http://www.biology-blog.com/

http://www.scienceblogs.de/

http://www.scienceblog.com



Soziale Netze für Wissenschaftler

Die Idee ist, dass sich Wissenschaftler wie in Facebook über eine online Plattform ausrauschen können.

Einen hervorragenden Überblick geben Oliver Wunder, Sascha Fricke / Geozon Science Media, Greifswald
http://www.geozon.info/2010/03/08/wissenschaftliche-netzwerke-teil-1-4/
Stand der Daten ist der 19. Februar 2010.



ResearchGate

Was Xing oder LinkedIn für Geschäftsleute und StudiVZ für Studenten soll ResearchGate für Wissenschaftler werden.

https://www.researchgate.net/

Überblick und Kritik, Vortrag Galina Henz, Karen Bussmann, 18.01.2013

Aktuelle Artikel

heise-online 2.3.2009
Start des Projekts und Überblick

heise-online, 22.2.12
Finanzierung, Ziele für die nächste Zeit
Diskussion zu heise-online, 22.2.12

Vision
https://www.researchgate.net/aboutus.AboutUs.html

  • Austausch zwischen Wissenschaftler (Messages verschicken)
  • Kontacte zu anderen Wissenschaftler knüpfen (Contacts)
  • Gruppen zu bestimmten Forschungsgebieten bilden (Groups)
  • Berichte oder Software veröffentlichen (ResearchTools)

Journal Finder

Abstract eines relevanten Artikels eingeben und nach anderen Zeitschriften oder Artikel suchen.



labroots

Eine anderes Projekt, das erst März 2008 gestartet ist.

http://www.labroots.com/

"...a free, social networking site that enables scientists, engineers, and other technical professionals to connect, ..."

Ein anderes Projekt der Gruppe ist Bioconference Life
http://www.bioconferencelive.com/
Hier ist die Idee eine Konferenz online zu organisieren.

Von labroot und Bioconference Live habe ich ungefragt E-Mails erhalten (Spam). Keine gute Praxis eines seriösen Unternehmens.



labmeeting

Austausch von wissenschaftlichen Arbeiten und Protokollen

http://www.labmeeting.com/

Die Internetseite meldet sich nicht mehr - 10.11.11
Ist das Projekt gestorben?



Mendeley

Mendeley ist eigentlich ein Literaturverwaltungsprogramm.

Es besteht aus 2 Komponenten. Dem Mendeley Desktop und dem Mendeley Web. In beiden Komponenten werden die Datensätze gehalten, die Datensätze können synchronisiert werden. Das hat den Vorteil, dass man nicht an einen Computer gebunden ist und die Daten jedezeit gesichtert und zugänglich sind.

Mendeley Desktop

Verwalten der Literaturdatenbank offline. Suche in der Datenbank. Gruppeneinrichten. Import und Export als BibTex, RIS, EndNote XML. Synchronisation mit dem Web Datenbank

Mendeley Web

Die Referenzen können online mit anderen Wissenschaftlern geteilt werden. Den Zugang zu den Gruppen kann von Begründer der Gruppe bestimmt werden.

Kontakte zu anderen Forschern auf ähnlichen Gebieten (Web 2.0).

"Biological Science" ist nach "Computer and Information Science" die zweitstärkste Gruppierung.

http://www.mendeley.com/

Informationen:

http://www.mendeley.com/blog/about/



XING

http://www.xing.com/

Soziales Netzwerk für berufliche Kontakte.
Marktführer in D/A/CH

Aktueller Artikel: Xing möchte Auftraggeber und Freiberufliche zusammenbringen, heise-online 28.1.13
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Xing-vernetzt-Freiberufler-und-Auftraggeber-1792556.html



LinkedIn

http://www.linkedin.com/

Soziales Netzwerk für berufliche Kontakte
International weit verbreitet
über 200 Mio Mitglieder (1/13)




Online Universities

Eine neue aufregende Idee ist, Kurse direkt über das Internet zu organisieren ein neuer Ansatz verfolgt z.B. UDACITY.


http://www.udacity.com/

Professoren der Stanford University gründeten eine neue Plattform für Kurse. Bisher im Informatik Bereich
Spiegel-Artikel 19.3.12





Zusammenarbeiten über das Internet - Webkonferenzen

In den letzten Jahren sind vermehrt Internetseiten entwickelt worden, die ein Zusammenarbeiten von verschiedenen Forschungsgruppen über das Internet erleichtern.
Im einfachsten Fall können online Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationsanwendungen gemeinsam benutzt werden.

Online Textverarbeitung

Online Tabellenkalkulation

Online Präsentationsprogramme



Darüber hinaus gibt es Programme und Internetseiten über die ein Austausch zwischen Wissenschaftlern erfolgen kann.

Skype

http://www.skype.com

Jeder kennt Skype. Kostenlos telefonieren und chaten und Videoübertragung.
Weniger bekannt ist, dass über Skype auch Dateien übertragen werden können. Das ist sehr nützlich, da die größe der Anhänge bei E-Mails beschränkt ist. Auch werden FTP-Server, über die größe Dateien ausgetauscht werden, seltener eingerichtet.
Schließlich kann über Skype auch der Bildschirm geteilt werden ("Screen sharing")
Darurch kann man den Gast seine Ansicht auf dem Bildschirm mitteilen.

In meinen eigenen Versuchen klappte das Screen sharing aber nur sehr schlecht. Der Bildaufbau erfolgte erst nach etwa 1 Minute (17.5.11, Uninetzwerk)



321Meet

http://www.321meet.com/

Eine Internetseite, die völlig ohne Programminstallation auskommt. Es kann der eigene Bildschirm einem anderen Benutzer sichtbar gemacht werden (Desktop sharing). Es wird auch noch eine Chatmöglichkeit angeboten. Statt dem Bildschirm kann auch die angeschlossene Webkamera zugänglich gemacht werden. Das Angebot ist kostenlos und es ist allerdings eine Registrierung notwendig. Man muss nur Werbung ertragen.
http://www.321meet.com/buy.php

Für Mac und Windows Computer.

In Zusammenarbeit mit Telefon oder Skype (Video auschalten) eine super Sache. Das klappte sehr gut und der Bildaufbau war flüssig (17.5.11, Uninetzwerk).


Mikago

http://www.mikogo.com/

Ein Webkonferenz unf Desktop sharing Programm. Es wird von einer Internetseite ausgeführt und benötigt den Start eines Host- bzw. Viewer Programms. Eine Installation ist allerdings nicht nötig.

Es wird eine Registrierung verlangt, allerdings funktioniert das Programm ohne Registrierung auch in der einfachen Ausführung.

Der Bildschirm wird zwischen den Teilnehmern geteilt. Ein Umschalten welcher Bildschirm sichtbar gemacht wird ist möglich. Darüber hinaus kann die mauskontrolle an einen anderen Benutzer übergeben werden. Auch kann auf dem fremden Bildschirm gemalt und geschrieben werden.

In meinem Test war die Ausführung flüssig und alles ging ohne Abstürze (17.5.11, Uninetzwerk)



Slideshare

http://www.slideshare.net/

PowerPoint Folien, Dokumente und Videos anderen zugänlich machen.
Hauptsächlich kann über diese Internetseite eine MS PowerPoint Präsentation im Internet gezeigt werden.

Registrierung nötig. Bei kostenlose Gebrauch werden alle Dokumente öffentlich gemacht und nur bei bezahlung nur für bestimmte Benutzer sichtbar gehalten.

Bei meinem Test gab es große Probleme mit einigen komplexeren PowerPointdateien. Die Übertragung bei größeren Dateien dauert lange, da die Dateien Konvergiert werden müssen (17.5.11, Uninetzwerk). Animationen in PowerPoint werden nicht gezeigt.



Whiteboards

Mehrere Benutzer mit dem Internet verbunden benutzen eine Maloberfläche. Jeder Benutzer sieht, was der andere skizziert hat in Real-Time. Oft kann das Endprodukt als Zeichnung abgespeichert werden.

http://www.groupboard.com

http://www.scriblink.com

http://www.twiddla.com

http://www.dabbleboard.com

Whiteboard im Browser Opera
http://unite.opera.com/application/491/

Link für "Groupboards"
http://www.groupboard.com/products/examples.shtml


Etherpads

Eine ausführliche Besprechung findet sich hier.







Urheberrecht

Urheberrechtsposter Uni Tübingen (13.12.16 CC-BY - SA 4.0: S . Holstein, A . Sexauer , KIT Zentrum für Mediales Lernen, S. Schmid UB Tübingen)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (03.09.2019): Urheberrecht in der Wissenschaft
Was Forschende und Lehrende wissen sollten

Vorbemerkung

In Deutschland sind Aussagen zu Gesetzen und Recht mit Schwierigkeiten verbunden. Das folgende ist keine Rechtsberatung!
  • Bis 2008 war Rechtsberatung ist in Deutschland(!) nur mit behördlicher Erlaubnis (Rechtsanwälte...) zulässig.
    Rechtsberatungsgesetz bis 2008 Wikipedia


"...Ziel des Gesetzes war es in erster Linie, die ab 1933 aus der Rechtsanwaltschaft ausgeschlossenen jüdischen Rechtsanwälte daran zu hindern, in die nichtanwaltliche Rechtsberatung auszuweichen...." Wikipedia s.o.

  • Erst 2008 wurde das durch ein Rechtsdienstleistungsgesetz Wikipedia
    neu geregelt. Nun können auch nichtregistrierte Personen unter bestimmten Bedingungen in rechtlichen Dingen aufklären und beraten.



Aktuelles

Urheberrecht: Gericht bestätigt Intranet-Klausel für Lehrer

Das Landgericht Stuttgart hat im Streit um die sogenannte Intranet-Klausel im Urheberrechtsgesetz entschieden, dass Bildungseinrichtungen Schülern und Studenten bis zu 10 Prozent eines geschützten Werkes online zur Verfügung stellen dürfen. ....

Heise Online 11.10.11

BGH schafft mehr Rechtssicherheit für digitale Semesterapparate

Bildungseinrichtungen dürfen Schülern und Studenten bis zu 12 Prozent eines urheberrechtlich geschützten Werks online zur Verfügung stellen, aber nicht mehr als 100 Seiten.

Heise Online 3.12.2013

Bundesrat billigt Gesetz für digitale Werkauszüge im Unterricht

Bundestag und -rat billigen Gesetz nach dem kleine Teile eines geschützten Werks an Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Intranet zugänglich gemacht werden dürfen.

Heise Online 28.11.14

Richard Stallman fordert umfassende Urheberrechtsreform

Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation (FSF), hat sich dafür ausgesprochen, Urheberrechte nach fünf Jahren auslaufen zu lassen. ....

Heise Online 16.06.11



Musikindustrie scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Privatkopie Meldung

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde der Musikindustrie gegen die Zulässigkeit der digtalen Privatkopie aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung angenommen. Die im Dezember 2008 eingegangene Verfassungsbeschwerde sei nicht fristgerecht erhoben worden, begründete die 3. Kammer des Ersten Senats ihre Entscheidung vom 8. Oktober, die das Gericht am heutigen Mittwoch in Karlsruhe veröffentlicht hat

Heise Online 28.10.09



Geschichte des Urheberrechts

  • Wikipedia

    Internationalen Vertragswerke sind

  • 1965
    Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz – UrhG)

  • 1996
    Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)
    WIPO-Urheberrechtsvertrag (WTC)
    WIPO-Vertrag über Darbietungen und Tonträger (WPPT)


    Durch das TRIPS und die anderen Verträge wurden einseitig die wirtschaftlichen Interessen der Urheber und Rechteverwerter gestärkt. Die Rechte der Konsumenten und der Allgemeinheit wurden dagegen eingeschränkt. Infolge dieser Verträge haben einzelne Staaten nur noch geringe Spielräume in der Ausgestaltung des Urheberrechts.


  • 2001
    EG-Urheberrechtsrichtlinie

  • 2003
    Die EG-Urheberrechtsrichtlinie ist von den Mitgliedsländer in nationales Recht umzusetzen. In Deutschland gilt in diesem Zuge seit 2003 ein novelliertes Urheberrecht, das unter anderem die Umgehung eines wirksamen Kopierschutzes für kommerzielle, aber auch private Zwecke unter Strafe stellt.

  • 2008
    Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft Heise Online

    Streichung der P2P-Bagatellklausel

    Wissenschaftliches Urheberrecht: Die Novelle gestattet es öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven erstmalig, ihre Bestände an elektronischen Leseplätzen zu zeigen. Grundsätzlich nicht gestattet ist aber, außerhalb von "Belastungsspitzen" auf digitalem Weg mehr Exemplare eines Werkes verfügbar zu machen, als der Bestand der Einrichtung umfasst. Dazu kommt eine restriktive Erlaubnis für öffentliche Bibliotheken, Zeitschriften- oder Zeitungsartikel sowie "kleine Teile eines erschienen Werks" auch elektronisch als "grafische", nicht-durchsuchbare Dateien zu kopieren und versenden.

    Gemäß § 95a Abs. 1 UrhG dürfen technische Schutzmaßnahmen (z. B. Kopierschutz) ohne Zustimmung des Rechteinhabers nicht umgangen werden – auch nicht zur Anfertigung einer – an sich zulässigen – Privatkopie. Keine Umgehung in diesem Sinne ist die Herstellung einer analogen Kopie einer digitalen, geschützten Vorlage.



UrheberrechtsgesetzUrhG

  • § 51 UrhG Zitatrecht
    http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html
    Für wissenschaftliche Werke besteht eine Ausnahme des Urheberrechts.
    Ob ohne Genehmigung zitiert werden darf, hängt vom Umfang und Zitatzweck ab.
    Siehe Erläuterungen Newsletter Shaker Verlag SVN 2009/11 (Link)

    "Kleinzitate" - dürfen ohne Genehmigung in ein selbständiges Werk übernommen werden
    "Großzitate" - ist für eine wissenschaftliche Auseinadersetzung auch ohne Genehmigung möglich.

    Genehmigungspflichtig sind in jeden Fall, wenn die Zitate lediglich zur Ausschmückungen dienen.

    "Bildzitate" - werden behandelt wie Textzitate.

    Abdruckgenehmigungen von Autoren, Verlagen, Webseitenbetreibern. Bei Bildern auch von VG Bild-Kunst
    http://www.bildkunst.de
    Dort auch ausführliche Darstellung der Rechtssituation




  • § 52a UrhG Öffentlich Zugänglichmachung für Untericht und Forschung
    http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__52a.html

  • § 53 UrhG Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen Gebrauch
    http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__53.html

    "...(2) Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke eines Werkes herzustellen oder herstellen zu lassen 1. zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist und sie keinen gewerblichen Zwecken dient,..."
    -> wissenschaftlicher Gebrauch
    -> kleine Teile eines Werkes
    -> ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern



    Praxis - Beispiel
    http://www.bildkunst.de Bild-Urheberrechte im Internet - Besonderheiten für einzelne Nutzergruppen
    "...Nach § 53 Abs. 3 Ziff. 2 dürfen Hochschulen und andere Ausbildungseinrichtungen (gleich ob gewerblich oder nichtgewerblich) im Rahmen der Nutzung zu eigenen Zwecken Werke nur für Prüfungen ohne vorherige Genehmigung verwenden; anders als bei Schulen ist also die Nutzung geschützter Werke im Unterricht nicht freigestellt. Dies bedeutet, dass jede Form des On-Line-Angebots von Inhalten unter Verwendung fremder geschützter Werke grundsätzlich vergütungspflichtig ist. Die VG BILD-KUNST sieht jedoch von einer Vergütung ab, wenn die Werke den Studenten nur durch ein Passwort zugänglich sind, dieses Passwort auch tatsächlich nur während eines Semesters Gültigkeit hat und nur an Studenten eines bestimmen Seminars oder einer Vorlesung herausgegeben wird und die Nutzung vorher bei der VG BILD-KUNST angefragt wurde..."


    Die Universität Tübingen stellt daher für Dozenten das e-Learning Portal ILIAS zur Verfügung. Dort können Dozenten für Vorlesungs- und Kursskripte einen Kurs mit einem Kurspassword einrichten.



Kritik - Diskussion

Die Reform des dt. Urheberrechtsgesetzes geht weiter. In nächster Zeit soll vorrangig für die Wissenschaft und Lehre das Gesetz klargestellt werden. Dafür hat sich ein Aktionsbündnis gebildet: das Aktionsbündnis ,,Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft"
http://www.urheberrechtsbuendnis.de/index.html.de


Hauptpunkte sind:
- "Bildung und Wissenschaft müssen die neuen Formen der Verbreitung und des Erwerbs von Wissen und Information ohne Behinderungen nutzen können."

- "Daher ist es von herausragender Bedeutung, dass die Freiheit der Lehre und der Zugang zur Information in der Informationsgesellschaft nicht unangemessen eingeschränkt werden und für Lehrende und Lernende nachhaltig Rechtssicherheit besteht, eLearning in vollem Umfang und auch in Zukunft entwickeln und einsetzen zu können."

- "Wissenschaft und Forschung nutzen den Stand des Wissens und bauen darauf auf. Dies findet in ständigen kommunikativen Prozessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in kleinen lokalen Teams sowie in einem weltweiten Informationsaustausch statt. Diese Informations- und Kommunikationsprozesse dürfen im Urheberrecht nicht durch restriktive Regelungen behindert werden. Der freie Zugang zur Information sowie ihre langfristige Sicherung, die Zugänglichkeit zum Wissen und zum kulturellen Erbe müssen gefördert und bewahrt werden."

- Die gesetzlichen Aufgaben der öffentlichen Informationseinrichtungen, der Bibliotheken, Mediatheken und Archive zur Versorgung der Gesellschaft mit Information müssen gestärkt, ihre Erfüllung verbessert und erleichtert werden.





In den letzten Jahren gerät das aktuelle Urheberrecht, entgegen aller legislativen Trends, immer mehr in die Kritik führender Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler. Kritisiert wird vor allem, dass das Urheberrecht immer mehr zu einem „Rechteverwerterrecht“ ohne Berücksichtigung der Allgemeinheit und der im Wandel befindlichen Internet- und Informationsgesellschaft verkomme. Das Urheberrecht sei in seiner aktuellen Form ein Relikt des letzten Jahrhunderts, das in der Zeit von Web 2.0 und Breitbandanbindung eine ganze Generation kriminalisiere und in keiner Weise mehr seiner ursprünglichen Intention gerecht werde. Anstatt kreatives Schaffen zu beflügeln und zu fördern, schränke das aktuelle Urheberrecht die Entwicklung von Kultur und Fortschritt enorm ein.


Die der Kritik folgenden Forderungen reichen von einer Verkürzung der Mindestschutzdauer post mortem auctoris, über eine Ausweitung und Reetablierung der (privaten) Schranken des Urheberrechtes bis hin zur Einführung einer Kulturflatrate


Die Auseinandersetzung um das Urheberrecht und Quellen





Dieter Steinmetz, Universität Tübingen, ZMBP - Kursübersicht - Im Skript suchen